Apfelsaft und Wasser. Mehr braucht es eigentlich nicht.

Und trotzdem schmeckt eine Apfelschorle nicht immer gleich.

Mal ist sie zu süß, mal zu sauer, manchmal fehlt die Frische. Und manchmal merkt man erst beim ersten Schluck, dass Wasser eben nicht gleich Wasser ist.

Für uns gehört eine gute Apfelschorle deshalb zu den einfachen Dingen, bei denen es auf die Details ankommt.

Nicht automatisch isotonisch

In unserem letzten Beitrag haben wir uns angeschaut, warum eine kühle Apfelschorle an heißen Tagen so angenehm sein kann.

Heute schauen wir etwas genauer hin.

Denn rund um Apfelschorle taucht immer wieder der Begriff „isotonisch“ auf.

Isotonisch bedeutet vereinfacht gesagt, dass ein Getränk eine ähnliche Konzentration gelöster Teilchen wie unsere Körperflüssigkeiten besitzt. Das ist vor allem im Zusammenhang mit Sportgetränken interessant, weil Wasser, Kohlenhydrate und Elektrolyte gemeinsam aufgenommen werden können.

Aber: Apfelschorle ist nicht automatisch isotonisch.

Entscheidend sind unter anderem die Zusammensetzung des Saftes und vor allem das Mischungsverhältnis mit Wasser.

Und genau deshalb gibt es bei uns eine ganz einfache Regel:

🍎 1 Teil Apfelsaft

💧 4 Teile Wasser

Das ist unser persönliches Lieblingsverhältnis.

Nicht, weil wir damit ein Sportgetränk nachbauen wollen.

Sondern weil es für uns richtig gut schmeckt.


Warum wir unseren Apfelsaft besonders spät ernten

Für unseren Bio-Apfelsaft lassen wir die Äpfel möglichst lange an den Streuobstwiesen ausreifen.

Das bedeutet:

mehr Süße, weniger Säure und ein runderer Geschmack.

Das hat allerdings auch eine Kehrseite.

Je länger die Äpfel hängen bleiben, desto mehr Früchte sind bereits von selbst vom Baum gefallen und können nicht mehr für die Saftproduktion genutzt werden.

Für die Saftausbeute wäre eine frühere Ernte teilweise einfacher.

Für den Geschmack unseres Saftes gefällt uns die späte Reife dagegen besser.

Das ist eine dieser Entscheidungen, bei denen wir uns bewusst für Qualität statt maximale Ausbeute entscheiden.

Reife Äpfel von der Streuobstwiese in Darmsheim im Gewann Warme Seiten. Hier weiden unsere Schafe regelmäßig und sorgen im Landschaftschutzgebiet für die Artenvielfalt, die wir schätzen
die reifen Äpfel werden handverlesen und nur die besten Äpfel gelangen in den Saft

Und dann kommt das Wasser ins Spiel

Bei einer Apfelschorle macht Wasser den größten Teil des Getränks aus.

Bei unserem Mischungsverhältnis sind es sogar 80 Prozent.

Damit wird ziemlich schnell klar:

Eine gute Apfelschorle braucht nicht nur guten Apfelsaft, sondern auch gutes Wasser.

Wir mögen unsere Schorle deshalb mit kaltem, gut schmeckendem Wasser.

Für uns macht die Qualität des Wassers einen deutlichen Unterschied. Ein Wasser, das uns selbst geschmacklich überzeugt, lässt auch den Apfelsaft besser zur Geltung kommen.

Und natürlich darf die Schorle im Sommer richtig kalt sein. 😉


Vom Apfel zur Schorle

Auch bei der Herstellung des Saftes achten wir auf einen möglichst schonenden Umgang mit den Äpfeln.

Unser Saft wird bei der Brennerei Armbruster auf einer modernen Kegelpresse hergestellt.

Dabei wird der Druck passend eingestellt. So möchten wir vermeiden, dass unerwünschte Bitterstoffe aus den Äpfeln in größerem Umfang in den Saft gelangen.

Aus unseren Streuobstäpfeln wird so ein fruchtiger Bio-Apfelsaft, der sich später wunderbar mit Wasser zu einer leichten Schorle mischen lässt.

Einfach, aber nicht beliebig

Vielleicht ist genau das das Schöne an einer Apfelschorle.

Sie braucht keine lange Zutatenliste.

Apfel. Wasser. Fertig.

Aber woher der Apfel kommt, wann er geerntet wird, wie daraus Saft entsteht, welches Wasser man verwendet und in welchem Verhältnis man beides mischt – all das beeinflusst am Ende das Glas auf dem Tisch.

Unser Favorit bleibt deshalb:

1 Teil Bio-Apfelsaft von unseren Streuobstwiesen + 4 Teile kaltes Wasser.

Eine einfache, regionale Erfrischung für heiße Sommertage. 🍎💧


🌳 Und genau hier beginnt die Geschichte unserer Streuobstwiesen

Der Saft ist für uns mehr als ein Getränk.

Hinter jedem 5-Liter-Bag-in-Box stehen alte Obstbäume, Wiesen, Pflegearbeit, Ernte und schließlich die Verarbeitung der Äpfel.

Wenn ihr also Lust auf eine regionale Apfelschorle habt, könnt ihr unseren Bio-Apfelsaft direkt bei uns beziehen.

Einfach den Saft kalt stellen, Wasser dazu – und fertig ist die sommerliche Schorle.

Bio-Apfelsaft im Worksheep-Webshop

🍎 Wir sehen uns auf dem Streuobstmarkt

Wer unseren Bio-Apfelsaft einmal selbst probieren möchte, hat dazu am 24. Oktober beim Streuobstmarkt in Sindelfingen Gelegenheit.

Am Stand des Citymarketings Sindelfingen wird es unseren Apfelsaft zur Verkostung geben. Vielleicht findet ihr dort ja euer persönliches Lieblingsmischungsverhältnis. 😉

Wir freuen uns auf euren Besuch und auf einen kleinen Schwatz über Streuobstwiesen, Äpfel und natürlich Apfelschorle.

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