Wer jeden Tag gießen muss, hat oft ein anderes Problem
Wer aktuell durch Sindelfingen läuft, sieht sie überall:
Gießkannen.
Auf Balkonen.
In Vorgärten.
An Hochbeeten.
Auf Terrassen.
Mit den angekündigten sommerlichen Temperaturen beginnt für viele Gartenfreunde wieder die Zeit des täglichen Gießens.
Und fast überall hört man ähnliche Sätze:
„Ich habe doch erst gestern gegossen.“
„Warum ist die Erde schon wieder trocken?“
„So viel Wasser kann ich doch gar nicht nachgießen.“
Dabei liegt die eigentliche Herausforderung oft gar nicht beim Gießen selbst.
Sondern im Boden.
Das eigentliche Problem ist häufig nicht Wasser, sondern Wasserspeicherung
Viele Pflanzen leiden im Sommer nicht nur unter zu wenig Wasser.
Oft verschwindet das vorhandene Wasser einfach zu schnell.
Gerade Hochbeete, Pflanzkübel und sonnige Gartenflächen erwärmen sich stark. Die Feuchtigkeit verdunstet, die Erde trocknet aus und die Pflanzen geraten in Stress.
Die Folge:
Mehr gießen.
Noch mehr gießen.
Und trotzdem bleiben die Pflanzen durstig.
Dabei lohnt sich manchmal eine andere Frage:
Wie kann ich das vorhandene Wasser länger im Boden halten?
Natürliche Helfer gegen Trockenheit
Genau deshalb beschäftigen wir uns seit einigen Jahren intensiv mit natürlichen Kreisläufen im Garten.
Dazu gehören:
- Mulchen
- Bodenverbesserung
- Wasserspeicherung
- und Schafwolle
Schafwolle kann Wasser aufnehmen und nach und nach wieder an den Boden abgeben. Gleichzeitig schützt sie den Boden vor direkter Sonneneinstrahlung und unterstützt ein gesundes Bodenleben.
Besonders in Hochbeeten, Pflanzkübeln und Gemüsebeeten berichten viele Gartenfreunde von positiven Erfahrungen.
Die heimliche Musik des Sommers
Als Blechbläser höre ich in diesen Tagen übrigens noch etwas anderes.
Überall erklingt die heimliche Musik des Sommers:
Das Plätschern von Sprengern.
Das Gluckern von Regentonnen.
Das Klappern von Gießkannen.
Vielleicht sollten wir künftig nicht nur darüber nachdenken, wie wir mehr Wasser gießen.
Sondern auch darüber, wie wir das vorhandene Wasser besser nutzen.
Denn nachhaltiges Gärtnern beginnt oft nicht bei der Gießkanne.
Sondern im Boden.
Und manchmal helfen dabei Materialien, die seit Jahrhunderten direkt vor unserer Haustür entstehen.
Zum Beispiel Schafwolle.

